Stephanusgemeinschaft

Ökumenischer Verein für Kindergartenarbeit, Kranken- und Altenpflege

Die Stephanusgemeinschaft widmet sich als ökumenischer Verein, dem Vorbild und dem Auftrag Jesu Christi verpflichtet, in Ausübung christlicher Nächstenliebe vor allem der Betreuung von Kindern, Kranken und alten Mitmenschen, unabhängig von deren Zugehörigkeit zu einer Konfession oder Religion. Dies bedeutet konkret:

•    Die familienergänzende Bildung und Erziehung der Kinder durch den Betrieb und die Unterhaltung der Kahler Kindertageseinrichtungen. Der christliche Erziehungsauftrag berücksichtigt dabei die Vielfalt der Bekenntnisse und Weltanschauungen und achtet jede religiöse Überzeugung;
•    Fürsorge für die alten und kranken Kahler Bürger durch die Unterstützung der ambulante Kranken- und Altenpflege vor Ort im christlichen Geist. Deshalb sind wir Mitglied bei der Caritas-Sozialstation St. Laurentius e.V. und halten engen Kontakt zur Caritas-Seniorentagesstätte Kahl. Pflege ist für uns mehr als Versorgung!

Unser Verein ist auf die Mithilfe zahlreicher Mitglieder angewiesen. Das geschieht durch den Mitgliedsbeitrag, der in der Mitglieder-versammlung festgelegt wird, und durch andere Formen der Mitarbeit. Unser Mitgliedsbeitrag ist ein Mindestjahresbeitrag   von 16 € im Jahr, den Jeder nach seinen Möglichkeiten freiwillig erhöhen kann.
Für weitere Informationen besuchen Sie uns unter
www.stephanusgemeinschaft-kahl.de

Logo der Stephanusgemeinschaft Kahl
Bildrechte: Stephanusgemeinschaft Kahl


Stephanusgemeinschaft Kahl e.V.
Ökumenischer Verein für Kindergartenarbeit, Kranken- und Altenpflege
Träger der Kahler Kindergärten
Aschaffenburger Straße 1
63796 Kahl
06188/99388

Bericht aus dem Kindergarten Heide zur Situtation in Corona-Zeiten

April 2020

Seit nun mehr als fünf Wochen ist es sehr still in der Kindertagestätte Heide. Mit über 100 Kindern ist normalerweise in unserer Einrichtung immer etwas los. Doch eine ganz neue Situation ist jetzt aufgetreten. Die Kinder müssen zu Hause bleiben, Eltern versuchen einen Spagat zwischen Kinderbetreuung und Arbeit zu schaffen. Die Eltern, die einen systemrelevanten Beruf ausüben, können von der Notbetreuung Gebrauch machen.

In den ersten Tagen mussten wir uns erst einmal, so wie wahrscheinlich die ganze Bevölkerung, etwas orientieren und die Situation verstehen. Die zu erledigenden und liegengebliebenen Arbeiten wurden schnell gefunden. Dies sind unter anderem Arbeiten, die im Kitaalltag eher schwerer zu bewältigen sind. Wie zum Beispiel das Schreiben unserer Konzeption, Sortieren und Ausmisten unserer Bücher, die Ich-Mappen der Kinder überarbeiten und viele weitere Aufgaben. Auch konnten wir die Zeit nutzen und haben über viele Prozesse im gesamten Team gesprochen und konnten so ohne Zeitdruck verschiedene Alltagssituationen reflektieren und gegebenenfalls ändern. Zudem haben wir die Notgruppe aufrechterhalten.

Was wir immer wieder feststellen müssen, ist die Diskrepanz zwischen den Bestimmungen und deren Umsetzung: 1,5 Meter Abstand? Nicht mit Kindern umsetzbar.
Die Eltern „unserer“ Kinder erleben wir in dieser schwierigen Zeit vorwiegend wertschätzend und meist als sehr rücksichtsvoll und mit viel Verständnis. Durch E-Mails versuchen wir immer wieder Kontakt zu den Kindern sowie zu den Eltern aufzunehmen und legen ihnen verschiedene Ideen und Angebote bei. Einige Familien haben wir durch das Fenster bei unserer Ostersuche vor dem Kindergarten begrüßen können. Verschiedene Arbeitsblätter oder Bücher können sich die Familien aus unserer Box am Eingang abholen. Der Großteil der Familien nimmt dieses Angebot wahr, was uns sehr freut. Was wir immer wieder erwähnen, ist, dass wir uns über Bilder oder Geschichten der Kinder freuen, die wir mit in die jeweilige Ich-Mappe einpflegen können.

Als Nächstes möchten wir intensiver mit den Vorschulkindern in Kontakt treten. Diese verpassen mit ihrem letzten Kindergartenjahr eine sehr aufregende Zeit. Wir sind sehr traurig, dass die geplanten Ausflüge und Monatsthemen für die Vorschulkinder durch die jetzige Schließung nicht stattfinden können. Kinder sowie auch das Personal haben sich sehr auf
diese besondere Zeit gefreut.

Dennoch ist unsere Stimmung und der Blick in die Zukunft POSITIV. Gerade versuchen wir alles dafür, dass die Kinder
nach der Schließung wieder einen reibungslosen „Start“ erhalten.
Wir wünschen allen, vor allem unseren Familien: haltet durch, und bleiben Sie alle gesund. Denn das ist im Moment
das Wichtigste.

Tatjana Biegel
Leitung Kita „Heide“